Sandstein gehört zur Gruppe der Ablagerungsgesteine, oder auch Sedimente.
Er entsteht, wenn sich absetzender Sand zu einer festen Verbindung zusammenschließt.
Dabei setzt der Vorgang des Zementierens ein, wobei sich verschiedene Minerale
zwischen den einzelnen Sandkörnern anlagern und eine feste Verknüpfung
bilden.
Je nach Sorte des Minerals unterscheidet man die verschiedenen Arten des Sandsteins. So ergibt sich unter anderem Kalksandstein, Eisensandstein oder Tonsandstein. Weitere Unterscheidungsmöglichkeiten der Sandsteinarten sind die Größe der Sandkörner und der Anteil an Fremdmineralien. Der Hauptbestandteil der Sandsteins ist allerdings Quarz.
Dieses Mineral gilt als besonders resistent gegen Verwitterung und ist die überwiegende Komponente des Basismaterials Sand.
Entstehungsorte für Sandstein sind vorwiegend Meere und deren küstennahe Gebiete. Der Sand wurde dabei vom Festland über die Flüsse in die Meere gespült, wo er sich dann ablagerte und verfestigte. Dennoch kann es auch auf dem Festland in der Nähe von Flüssen zu ähnlichen Ablagerungen kommen. So findet der Sandstein Verbreitung in sehr vielen Teilen der Welt. Als eines der bekanntesten europäischen Gebiete gilt das Elbsandsteingebirge, welches sich über Teile Deutschlands und Tschechiens erstreckt.
Als Baumaterial kommt Sandstein schon in der Geschichte vielfältig zum Einsatz. Nicht nur Skulpturen und Pflastersteine für den Straßenbau werden aus ihm gefertigt. Sandstein wird häufig auch beim Errichten von Gebäuden verwendet. Besonders hierbei waren und sind die unterschiedlichen Sandsteinarten von Bedeutung. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Farbe, sondern auch in ihrem Härtegrad, was für die Architektur entscheidend ist.
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